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Wie sich unsere Gewohnheiten mit dem technologischen Wandel verändern

  • 3. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Technologie verändert nicht nur das, was wir tun. Sie verändert auch unseren Alltag.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich unsere täglichen Gewohnheiten grundlegend gewandelt: Wir arbeiten anders, wir bewegen uns anders fort, wir nehmen ständig Informationen auf und richten unsere Zeitplanung nach den Bildschirmen aus.

Verschiedene Studien aus den Bereichen Gesundheitswesen, Soziologie und digitale Technologie zeigen, dass dieser Wandel kein einmaliges Phänomen, sondern struktureller Natur ist.


Ein Mann mit einem Handy auf einem dunklen Schreibtisch und neben ihm ein Mann mit einem Rucksack in einem sonnigen Park; ein Pfeil und Symbole deuten auf eine Veränderung der Gewohnheiten hin.

Arbeit ist nicht mehr an einen festen Ort gebunden

Früher bedeutete Arbeiten, sich auf den Weg zu machen. Das Haus verlassen, ins Büro fahren, wieder zurückkommen.

Für viele Menschen ist das heute nicht mehr der Fall.

Die Arbeit hat sich auf den Bildschirm verlagert. Und damit haben sich auch die Gewohnheiten verändert: weniger Wege, mehr Zeit im Sitzen, mehr Zeit vor den Bildschirmen.

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) warnt schon seit Jahren vor einer ganz klaren Tatsache: Die Digitalisierung verändert die Art der Arbeit und damit auch unsere täglichen Gewohnheiten.


Wir verbringen mehr Zeit online, als uns bewusst ist

Meistens ist uns gar nicht bewusst, wie viel Zeit wir vor einem Bildschirm verbringen.

Doch die Zahlen helfen dabei, dies in einen Zusammenhang zu setzen: Laut DataReportal verbringen Menschen weltweit durchschnittlich mehr als 6 Stunden pro Tag online.

Und das ist nur die Zeit, die „online“ verbracht wird. Die restliche Zeit, die vor einem Computer, einem Handy oder dem Fernseher verbracht wird, ist darin nicht enthalten.

Letztendlich verbringen wir einen Großteil des Tages, ohne uns viel zu bewegen.


Auch die Art der Freizeitgestaltung hat sich verändert.

Hier zeigt sich der Wandel am deutlichsten.

Früher bedeutete Freizeit, auszugehen, sich mit anderen zu treffen, zu reisen. Heute finden viele dieser Aktivitäten online statt: Fernsehserien, soziale Medien, Videospiele, On-Demand-Inhalte.

Das ist weder besser noch schlechter. Es ist einfach anders.

Aber es hat eine ganz klare Auswirkung: weniger körperliche Aktivität in unserem Alltag.


Wir bewegen uns weniger, ohne es zu merken

Das vielleicht Interessanteste an all dem ist, dass es sich nicht um eine bewusste Entscheidung handelt.

Es ist nicht so, dass wir uns bewusst dafür entscheiden, uns weniger zu bewegen.

Es ist einfach so, dass digitale Alternativen bequemer, schneller und leichter zugänglich sind.

Und nach und nach verändert das die Art und Weise, wie wir unseren Körper wahrnehmen.


Die Technologie ist nicht das Problem

Das ist wichtig: Die Technologie ist nicht das Problem.

Das Problem ist die Ausgewogenheit.

Denn noch nie waren wir so vernetzt, so gut informiert … und gleichzeitig so bewegungsarm.


Was können wir also dagegen tun?

Es geht nicht darum, einen Rückschritt zu machen.

Es geht nicht darum, sich von der digitalen Welt abzukoppeln.

Es geht um etwas viel Einfacheres: Bewegung wieder in den Alltag zu bringen.

Mehr zu Fuß gehen. Öfter aufstehen. Sich von der Vorstellung lösen, stundenlang still zu sitzen.

Kleine, aber konsequente Veränderungen.


Zusammenfassend lässt sich sagen:

Die Technologie hat unseren Alltag tiefgreifend verändert.

Sie hat alles einfacher, schneller und zugänglicher gemacht.

Aber sie hat auch etwas Unauffälliges bewirkt: Sie hat unseren Bewegungsumfang verringert, ohne dass wir es bemerkt haben.

Und vielleicht besteht die Herausforderung heute nicht darin, weniger Technologie zu nutzen, sondern darin, zu lernen, wie wir uns in diesem Umfeld effektiver bewegen können.

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